Aktuelles

Über Mich

 Beruflich:

Nach meinem Abitur in Lauterbach habe ich an der TU Darmstadt Wirtschaftsingenieurwesen mit der technischen Fachrichtung Maschinenbau auf Diplom studiert. Nach dem Studium begann ich bei der Deutschen Bundesbank in Frankfurt im Bereich Bankenaufsicht.

Dort bearbeite ich als Bundesbankrat Grundsatzfragen der Rechnungslegung und bankaufsichtlichen Offenlegung.

Politisch:

Mein politisches Engagement begann ich in der Jungen Union. Dort war ich von 2003-2011 Kreisvorsitzender der Jungen Union Vogelsberg und war von 2007-2013 Mitglied im Landesvorstand der Jungen Union Hessen (Referent für Umwelt und ländlichen Raum).

Seit 2011 bin ich Vorsitzender des CDU Stadtverbandes Herbstein, seit 2014 zudem stellv. Kreisvorsitzender der CDU Vogelsberg.

Der Stadtverordnetenversammlung Herbstein gehöre ich seit 2006 an, seit 2016 bin ich dort Vorsitzender der CDU-Fraktion.

Seit 2011 bin ich Mitglied im Kreistag des Vogelsbergkreises und leite dort seit 2016 den Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschuss.

Privat:

Ich bin 32 Jahre alt, verheiratet und Vater eines kleinen Sohnes. In meiner Freizeit engagiere ich mich gerne in und für Vereine. So bin ich aktives Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr, aktiver Schütze und Rechner im Schützenverein Herbstein sowie Sprungtanzmeister im Elferrat der Fastnachtsvereinigung Herbstein.

Programm

 1.     Schnelles Internet

Wir haben als Kommune in den letzten Jahren die Entwicklung beim schnellen Internet völlig verschlafen. Trotz Hinweisen aus der Stadtverordnetenversammlung wurden bei Straßenbau- und Tiefbaumaßnahmen keine Leerrohre verlegt, durch die wir nun Glasfaserkabel hätten ziehen können. Zwar wurde durch die Funktechnik in einigen Ortsteilen versucht, Abhilfe zu schaffen, allerdings war auch schon zum damaligen Zeitpunkt klar, dass es sich nur um eine Übergangslösung handeln kann. Die Funklösung ist je nach Tageszeit und Standort störanfällig und doch wieder zu langsam. Im Ergebnis ist in den meisten Ortsteilen das Internet nicht mehr zeitgemäß und deutlich zu langsam.

Schnelles Internet ist kein Standortvorteil, kein schnelles Internet jedoch ein Standortnachteil. Neben einem möglichen überregionalen Ausbau, der zudem noch ein paar Jahre dauern dürfte, ist es daher notwendig, dass auch die Kommune selbst aktiv wird.

Als Bürgermeister will ich deshalb:

-          Konsequent Leerrohre verlegen, nicht nur innerhalb der Ortslagen, sondern auch zwischen den Ortsteilen.

-          Prüfen, wo es bereits bestehende Glasfaserleitungen im Stadtgebiet gibt und nach Möglichkeiten suchen, wie und in welche Ortsteile bereits Abzweigungen möglich wären.

-          Insbesondere Gewerbegebiete und –betriebe möglichst schnell an das Glasfasernetz anschließen.

Ziel muss es sein, möglichst kurzfristig alle Ortsteile mit kabelgebundenem, schnellem Internet zu versorgen und mittel- bis langfristig Glasfaser bis an jedes Haus zu legen.

 

2.     Wirtschaftspolitik

Unsere Gewerbebetriebe sind das Rückgrat unserer heimischen Wirtschaft. Sie stellen nicht nur wohnortnahe Arbeitsplätze zur Verfügung, sondern sind auch für ca. 25% des Gesamtsteueraufkommens verantwortlich. Auch wenn bei städtischen Baumaßnahmen mittlerweile häufig heimische Unternehmen zum Zuge kommen, finden unsere Unternehmen bei der Stadt teilweise zu wenig Beachtung. Frühzeitiges Erkundigen nach weiteren Entwicklungen und aktives Anwerben von neuen Unternehmen findet praktisch nicht statt. Für aktive Wirtschaftsförderung sind im Haushalt lediglich 5.000 Euro pro Jahr vorgesehen.

Aus heutiger Sicht war das Aufstellen von Solarflächen im Gewerbegebiet Herbstein ein Fehler. Dadurch sind wir zurzeit nicht mehr in der Lage, ansiedlungswilligen Unternehmen schnell eine entsprechende Fläche anbieten zu können, so dass die Gefahr besteht, dass diese sich in einer anderen Kommune niederlassen.

Als Bürgermeister will ich deshalb:

-          Den regelmäßigen Austausch mit den Gewerbetreibenden pflegen, um frühzeitig unterstützend handeln zu können.

-          Eine Gewerbeschau etablieren, bei der sich unsere Unternehmen präsentieren können.

-          Mich aktiv um weitere Gewerbeansiedlungen bemühen.

-          Das Gewerbegebiet Herbstein erweitern, um zügig ansiedlungswilligen Unternehmen eine entsprechende Fläche anbieten zu können.

Ziel muss es sein, ein möglichst attraktiver Standort sowohl für unsere bestehenden Unternehmen als auch für mögliche Ansiedlungen zu sein.

 

3.     Innerörtliche Entwicklung

Als Stadt Herbstein geben wir bauwilligen Familien mit Kindern eine Bauplatzförderung, wenn sie ein städtisches Grundstück bebauen. Die Idee ist grundsätzlich nicht falsch: Jede Familie, die sich in der Großgemeinde niederlässt, ist willkommen. Es kann jedoch nicht nur darum gehen, städtische Grundstücke, die zudem überwiegend an den Ortsrändern liegen, zu vermarkten. Vielmehr müssen wir uns auch Gedanken um die Ortskerne machen. Wir haben etliche Baugrundstücke in den Ortskernen in privater Hand, bei denen aktiv nachgefragt werden müsste, ob eine grundsätzliche Bereitschaft zum Verkauf besteht. Hinzu kommen bereits heute einige leerstehende Gebäude, deren Anzahl in den kommenden Jahren noch zunehmen dürfte.

Als Bürgermeister will ich deshalb:

-          Eine Plattform aufbauen, um potentiell verkaufsbereite Grundstückseigentümer mit Bauwilligen zusammen zu bringen. Das Einstellen von Verkaufs- oder Vermietungsangeboten auf der Homepage der Stadt Herbstein muss kostenfrei sein, um die Informationen zu gelangen und diese bereit stellen zu können.

-          Ein Erfahrungsgremium aufbauen, dass Menschen, die ein Haus saniert haben, mit Menschen, die das beabsichtigen, zusammen bringt, um dort gemachte Erfahrungen, wie mit dem Denkmalschutz oder mögliche Bezuschussungen weiter zu geben.

Ziel muss es sein, die Ortskerne und damit die gesamten Orte attraktiv zu halten.

 

4.     Ehrenamtliches Engagement

Ehrenamtliches Engagement vor Ort ist ein unschätzbarer Wert. Viele Vereine und gesellschaftliche Gruppen schaffen ein Freizeit-, Sport und Kulturangebot, oder übernehmen, wie z.B. die freiwillige Feuerwehr, sogar öffentliche Aufgaben. Die Möglichkeit, sich für die Ortsgemeinschaft einbringen zu können schafft auch eine Identifikation mit dem Heimatort und wirkt so auch einer möglichen Abwanderung entgegen. Aufgabe der Stadt ist es, möglichst gute Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement zu schaffen.

Im Moment fördern wir als Stadt den Bestand, der sich an der Zahl jugendlicher Mitglieder bemisst. Hinzu kommt eine Investitionsförderung für Baumaßnahmen oder Sportgeräte. Die Fördergründe sollten um den Tatbestand „Veranstaltungen“ erweitert werden, um aktive Vereine zu fördern und um Anreize zu setzen, besonders aktiv zu sein.

Kulturveranstaltungen sollten zusätzlich einheitlich nach außen beworben werden.

Als Bürgermeister will ich deshalb:

-          Die Vereinsförderung stärker auf die Aktivität ausrichten, um Anreize für eine aktive Ortsgemeinschaft zu stärken.

-          Eine einheitliche Bewerbung von kulturellen Veranstaltungen, um diese, auch über die Stadtgrenzen hinweg, besser zu vermarkten.

-          Neben den ehrenamtlichen Initiativen auch durch städtische Veranstaltungen zum kulturellen Leben beitragen.

Ziel muss es sein, mit aktiven Ortsgemeinschaften ein möglichst attraktives Freizeit-, Sport- und Kulturangebot für alle Bürger zu schaffen.

 

5.     Soziale Einrichtungen

Die Stadt Herbstein unterhält, gemeinsam mit der katholischen und evangelischen Kirche als Träger, an den Standorten Herbstein, Stockhausen und Lanzenhain drei Kinderbetreuungseinrichtungen mit künftig insgesamt acht Gruppen. Auch wenn der städtische Zuschuss in den letzten Jahren deutlich angestiegen ist, so ist das Kinderbetreuungsangebot doch ein ganz wichtiger Baustein für die Familienfreundlichkeit der ganzen Großgemeinde. Zur Familienfreundlichkeit gehört aber auch, dass die Elternbeiträge in einem verträglichen Rahmen bleiben und nicht deutlich über den Elternbeiträgen der Nachbarkommunen liegen.

Das Thermalbad ist eine Einrichtung, für die wir deutlich über die Stadtgrenzen hinaus in der ganzen Region bekannt sind. Ich stehe zu unserem Thermalbad, da es eine gute Gesundheitseinrichtung für unsere Bürger darstellt und immer wieder Menschen von außerhalb in unsere Großgemeinde führt. Wir müssen daher das Bad für seine Besucher attraktiv halten, um auch den städtischen Zuschuss dazu im Rahmen zu halten.

Als Bürgermeister will ich:

-          Die Kindergärten an ihren Standorten erhalten, um ein attraktives Kinderbetreuungsangebot für Familien zu halten.

-          Die Elternbeiträge für die Kindergärten auf einem verträglichen Maß halten.

-          Die Kirchen leisten als Träger gute Arbeit. Die kirchliche Trägerschaft soll daher erhalten bleiben.

-          Das Thermalbad soll für seine Besucher attraktiv gehalten werden.

Ziel muss es sein, in der Kinderbetreuung ein familienfreundliches Angebot zu erhalten. Ziel muss es ebenso sein, ein attraktives Gesundheitsangebot für unsere Bürger zu erhalten.

 

6.     Verwaltungsstruktur/interkommunale Zusammenarbeit

Die Aufgaben an Kommunalverwaltungen werden in den nächsten Jahren mehr, aber auch komplexer. Das setzt unterschiedliche Anforderungen an unsere Verwaltung, um auch in der Detailtiefe jedes Thema umfassend bearbeiten zu können. Hinzu kommt, dass wir in der Verwaltung zurzeit keinen Mitarbeiter mit fundierter Baufachkenntnis (Bautechniker oder Bauingenieur) haben. Des Weiteren müssen wir die Digitalisierung in unserer Verwaltung weiter vorantreiben, aber auch prüfen, in welchen Verwaltungsbereichen wir mit den Nachbarkommunen intensiver zusammenarbeiten können.

Als Bürgermeister will ich:

-          Die Digitalisierung der Verwaltung vorantreiben. Künftig sollen möglichst alle Amtsgeschäfte auch von zu Hause möglich sein.

-          Die Baufachkompetenz der Verwaltung verbessern.

-          Durch interkommunale Zusammenarbeit die Qualität unserer Verwaltung verbessern und dabei möglicherweise sogar Kosten einsparen.

Ziel muss es sein, eine möglichst kostengünstige und dabei bürgernahe und kompetente Verwaltung vorzuhalten.

 

7.     Haushalt/Finanzen

Die Stadt Herbstein hat zurzeit eine Gesamtverschuldung von ca. 5 Mio. Euro. Es ist uns aber auch gelungen, den jährlichen Haushalt auszugleichen, d.h. wir nehmen zumindest keine neuen Schulden auf. Um auch künftigen Handlungsspielraum zu erhalten, dürfen weiterhin keine neuen Schulden gemacht werden.

Als Bürgermeister will ich:

-          Auch künftig keine neuen Schulden machen, oder sogar, nach Möglichkeit, bestehende Schulden abbauen.

Ziel muss es sein, auch für die kommenden Jahre einen politischen Handlungsspielraum zu erhalten.

Termine


post@ruhl-michael.de

06643/395935

Freiherr-v.-Stein-Str. 3, 36358 Herbstein

Kontakt

Ich freue mich von Ihnen zu hören! Schreiben Sie mir einfach eine E-Mail und ich werde mich so schnell wie möglich bei Ihnen melden.

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